Perspektiven für junge Menschen5 Teams5 Stimmen

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Vanessa

Zu Hause lief nicht alles so, wie ich es mir vorstellte und nach einigen Gesprächen mit dem Jugendamt stand fest, ich sollte in ein Jugendwohnheim ziehen – In die Küpperstiftung.

An jenem Tag, als mich meine Betreuerin Marie von zu Hause abholte, wurde mir nun doch etwas mulmig zu Mute und ich zweifelte an meiner Entscheidung, denn schließlich wusste ich nicht, was mich im „Heim“ erwartete. Doch schon in den ersten Wochen bauten sich die ersten Freundschaften auf. Die Jugendlichen und Erzieher wurden für mich schnell zu wichtigen Bezugspersonen mit denen ich all meine Freuden und Probleme teilen konnte.

Jetzt musste ich lernen, mit Geld umzugehen und mich selbst zu verpflegen. Oft hatte ich Probleme, die Verantwortung für mich selbst zu übernehmen.

In den letzten zwei Jahren in der Küpper habe ich viele Höhen und Tiefen durchlebt, viel gelacht und Spaß gehabt aber auch des öfteren gestritten und geweint. Ich denke in dieser Zeit hab ich mich sehr verändert und einiges über mich selbst und das Leben gelernt, wobei mir meine Erzieher viel geholfen haben und selbst, wenn ich den größten Mist gebaut habe, hatten sie immer ein offenes Ohr für mich und haben immer zu mir gehalten ( besonders Martina und Marie ).

Für mich war die Küpper immer wie eine große Familie – eine Familie in der es ständig Auf und Ab geht, die aber immer zusammen hält, wenn es drauf ankommt. Heute weiß ich, dass es eine gute Entscheidung war in die Küpper-Stiftung zu ziehen, weil ich sonst nicht so wäre, wie ich jetzt bin.

Im moment suche ich mir eine eigene Wohnung und mache eine Ausbildung zur Erzieherin, denn ich möchte mal Sozialpädagogin werden und in einem Heim arbeiten, in einem Heim wie die Küpper-Stiftung.

Vanessa K.

Diana

Yvonne

Isabelle

Abeer